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theo-saxer.com |
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Herzlich Willkommen auf der Internetseite von Theo Saxer
Forschung usw.
Eine unabhängige Forschung muss gewährleistet sein, dies
scheint heute offenbar nicht mehr selbstverständlich zu sein.
Betrachten wir beispielsweise den nachstehenden Beitrag "Genuss ohne
Reue", welcher dankenswerter Weise durch das "Institut für
Mundgesundheit und Ernährung" in Frankfurt veröffentlicht
wurde.
Wie bereits beschrieben, handelt es sich hierbei um ein
pseudowissenschaftliches Organ der Zuckerindustrie, namentlich sind
hier die deutschen Firmen Südzucker und Nordzucker, als
Initiatoren und Mitbegründer, zu nennen.
Offenbar ist sich diese zwielichtige Institut nicht zu Schade einen
derartigen Unsinn zu veröffentlichen, doch nachdem der
"Wissenschaftliche Dienst" des IME bereits veröffentlichte, dass
Zucker nicht dick machen würde, zeigen diese Herrschaften nun,
dass man Zucker
in rauen Mengen konsumieren kann. Und das Besten daran: Zucker macht
weder dick, noch soll es einen Zusammenhang zwischen dem Zuckerkonsum
und Karies geben - selten so einen schwachsinnigen Unsinn gelesen ...
Zucker ist mit Abstand der größte Förderer von Karies.
Genuss ohne Reue
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Englische Forscher: Kein Zusammenhang zwischen Karies und der konsumierten Zuckermenge
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(IME/Frankfurt/M.)
Eine wichtige Nachricht für die Zahngesundheit kommt aus
Großbritannien: Zwischen der verzehrten Zuckermenge und dem Auftreten
von Karies besteht kein Zusammenhang. Das ist die zentrale Aussage
eines aktuellen Übersichtsbeitrages in der internationalen
Fachzeitschrift Obesity Reviews, in dem Forscher der Universität Leeds
die gesamte englischsprachige Fachliteratur der letzten 150 Jahre
auswerteten. Das Ergebnis: Kariesprophylaxe und süßer Genuss sind kein
Widerspruch.
Die Kariesentstehung wird durch viele Faktoren beeinflusst.
Präventive Maßnahmen wie regelmäßige Zahnpflege, die Verwendung von
Fluoriden und der regelmäßige Gang zum Zahnarzt spielen die
entscheidende Rolle bei der Vorbeugung gegen Karies. Wie die
Literaturauswertung weiter zeigt, hat insbesondere Einfluss auf die
Entwicklung von Karies, wie häufig so genannte fermentierbare
Kohlenhydrate gegessen werden. Dies sind nicht nur zuckerhaltige
Produkte wie Süßwaren oder Obst, sondern auch stärkehaltige Produkte
wie Brot oder Nudeln. |
Zahnputz-bedingte Abrasion erodierter Zahnsubstrate durch bleichende Zahncremes
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Bleichende
Zahncremes können durch Abrasion extrinsische Zahnverfärbungen
entfernen. Dies lässt vermuten, dass solche Zahncremes über ein hohes
abrasives Potenzial verfügen. In dieser Studie wurden die Effekte
bleichender Zahncremes auf die Entwicklung von erosiv-abrasiven
Läsionen geprüft. In Phase 1 der Studie wurde die radioaktive
Dentin-Abrasivität (RDA) von insgesamt 15 kommerziellen Zahncremes von
drei unterschiedlichen Herstellern untersucht. Dann wählte man
basierend auf den entsprechenden RDA-Werten sechs dieser Zahncremes
aus. Dabei stammten jeweils zwei von einem Hersteller und jeweils eine
der beiden Zahncremes hatte bleichende Eigenschaften. In Phase 2
testeten die Autoren die Erosion-Abrasion der selektierten Zahncremes
in einem In vitro-Modell.
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Für die Experimente wurden 56 Proben angefertigt, die jeweils ein
Plättchen (4x4 mm) humanen Zahnschmelz und ein Plättchen Wurzeldentin
enthielten. Die Probenoberflächen wurden zunächst geglättet und
poliert. Dann klebte man die Probenoberflächen so ab, dass jeweils ein
kleines Feld von 1x4 mm offen blieb. Dieses Feld war dem anschließenden
erosiven-abrasiven experimentellen Prozedere ausgesetzt.
Im Anschluss wurden die Proben zwei Minuten lang mit einer 1%
Zitronensäurelösung (pH 3.75) demineralisiert und dann für die Dauer
von 60 min in einer Remineralisierungslösung inkubiert. Danach folgte
das Bürsten der vorbehandelten Flächen mit einer automatischen
Zahnputzmaschine (ca. 200 g Last). Die Zahnschmelzproben wurden mit 500
Bürstenschlägen und die Dentinproben mit 150 Schlägen gebürstet. Dieser
Zyklus wurde an drei aufeinanderfolgenden Tagen 3x/Tag wiederholt. Über
Nacht lagerte man die Proben in artifiziellem Speichel. Den
Substanzverlust an den Oberflächen bestimmte man nach dem dritten Tag
unter Verwendung der optischen Profilometrie.
In Phase 1 zeigten die bleichenden Zahncremes aller Hersteller im
Vergleich zu den nicht-bleichenden Pendants höhere RDA-Werte
(p<0.05). Entsprechend erzeugten die bleichenden Zahncremes auch in
Phase 2 einen vergleichbaren oder höheren Substanzverlust als die
herkömmlichen Zahncremes (p<0.05). Dies galt für die Zahnschmelz-
ebenso wie für die Dentinproben. Allerdings hatten die RDA-Werte nur
eine begrenzte Aussagekraft, was das Ausmaß des zu erwartenden
Substanzverlustes des erodierten Materials durch die Bürsten- bedingte
Abrasion anging. Trotzdem kann abschließend festgestellt werden, dass
bleichende Zahncremes mit höheren abrasiven Werten (RDA), in den
meisten Fällen einen erhöhten Oberflächenverlust von erodiertem
Zahnschmelz und Dentin erzeugten. |
Effekte von Verdauungsenzymen auf die Zahnputzbedingte Abrasion erodierten Dentins in vitro
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Da
die erodierte organische Dentinmatrix außerordentlich resistent
gegenüber mechanischen Einflüssen ist, hat eine durch Zähneputzen
bedingte Abrasion nur einen geringen Einfluss auf den Gewebeverlust.
Allerdings wird diese Matrix durch das Einwirken von Verdauungsenzymen
(z.B. Pepsin und Trypsin) partiell abgebaut, wodurch auch die
Stabilität gegenüber mechanischen Einflüssen beeinträchtigt werden
könnte. In dieser Studie sollte daher der Einfluss einer Behandlung mit
Pepsin und Trypsin auf den erosiv/abrasiven Gewebeverlust untersucht
werden.
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Zunächst wurden Dentinproben (20/Gruppe) über einen Zeitraum von 9
Tagen zyklisch de- (6x2 min/Tag) und remineralisiert. Kontrollproben
(Gruppe 1) wurden mit HCl (pH 1.6) demineralisiert. Alle anderen Proben
demineralisierte man mit einer HCl-Pepsin-Lösung (pH 1.6, 1.5 mg/ml
Pepsin) und behandelte sie direkt anschließend mit einer Trypsinlösung
(6x10 min/Tag, 2000 BAEE Units/ml Remineralisierungslösung). Proben der
Gruppe 2 wurden nur erodiert und mit den Enzymlösungen behandelt.
Proben der Gruppen 3-5 wurden zusätzlich mit einer elektrischen
Zahnbürste geputzt (2x15 s/Tag). Das Putzen der Proben erfolgte nach
der ersten und letzten Trypsinbehandlung (Bürstenkraft: 2, 3 bzw. 4 N).
Nach dieser Experimentalphase bestimmte man den Substanzverlust
profilometrisch nachdem die organische Matrix mit einer
Kollagenasebehandlung (100 U/ml Remineralisierungslösung, 96 Std.
Inkubation) entfernt worden war.
Die Gewebeverluste (μm, Mittelwert ± SD) der Gruppen 1-5 sind im
Folgenden aufgeführt: 112 ± 12; 136 ± 11, 165 ± 31, 168 ± 16 bzw. 175 ±
17. Der Substanzverlust stieg somit signifikant durch die
Enzymbehandlung und das Bürsten an (p<0.001). Dabei hatte die
verwendete Bürstenkraft keinen signifikanten Einfluss.
Aus den vorliegenden Befunden kann geschlossen werden, dass die
Enzymbehandlung vermutlich die Matrixstabilität des erodierten Dentins
beeinträchtigt. Dadurch wird möglicherweise der erhöhte Substanzverlust
verursacht. Dies könnte nach Ansicht der Autoren bei Patienten mit
einer Bulimia nervosa eine Rolle spielen, bei der Verdauungsenzyme
regelmäßig den Mundraum erreichen und das erodierte Dentin angreifen
könnten. |
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Alles was man wissen muss - by Theo Saxer |
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