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theo-saxer.com |
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Herzlich
Willkommen auf der Internetseite von
Dr.
Theo Saxer
Diese Internetseite wird zur Zeit neu gestaltet
Wir danken für Ihren Besuch auf unserer Internetseite, welche
in wenigen Tagen fertiggestellt sein wird. Einstweilen
dürfen wir Sie auf diesen Seiten über
einige unserer Artikel und Neuigkeiten informieren und hoffen schon
heute, dass Sie uns recht bald wieder besuchen.
Die vorgestellten Artikel, wissenschaftlichen Informationen, Meldungen
und Veröffentlichungen rund um das Thema Gesundheit zeigen
interessante Ergebnisse und Entwicklungen. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt auf dem Thema Mundgesundheit, wie etwa Karies, Parodontitis,
Parodontose. Doch auch aktuelle Ereignisse werde ich auf diesen Seiten
regelmäßig und aktuell veröffentlichen. So
ist zur Zeit
natürlich das Thema H1N1 (vulg. Schweinegrippe, Neue Grippe)
von
großer Bedeutung, da wohl kein zweites Medizinthema derart
kontrovers in den Fachgruppen und Medien diskutiert wird. So ist
festzustellen, dass sich nicht nur die Ärzteschaft, sondern
auch
die Bevölkerung und die Medien uneins sind.
Ich darf Ihnen eine informative Lektüre dieser Internetseiten
wünschen!
Ihr
Dr. Theo Saxer
N-E-W-S:
Die mögliche Rolle
der Lysin-Decarboxylase bei der Plaqueentwicklung und bei Karies
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Dentalplaque
enthält Bakterien, die Lysin-Decarboxylase produzieren. Dabei
handelt
es sich um ein Enzym, das Lysin in Cadaverin umwandelt. Da Cadaverin
ein Diamin und damit eine starke Base ist, hat es einen potenziell
antikariogenen Effekt. In dieser Studie sollte daher die
Lysin-Decarboxylase-Aktivität während der
frühen Plaquebildung
untersucht werden.
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Nach ihrer
Einverständniserklärung wurden bei 16 jungen und
gesunden
Erwachsenen zunächst alle Zähne für die
Dauer von drei Tagen täglich
professionell gereinigt. Um im weiteren Verlauf eine Plaquebildung auf
den Zähnen im oberen linken Quadranten zu
gewährleisten, deckte man
diesen Bereich mit Hilfe einer Schiene ab. Die restlichen
Zähne wurden
im Anschluss 7 Tage lang zweimal täglich geputzt. Nach dieser
Zeit
ermittelten die Untersucher den Plaqueindex (PI) und das gingivale
Sulkusflüssigkeitsvolumen (gingival crevicular fluid
volume,
GCVF). Die Sammlung der Plaqueproben erfolgte vor der professionellen
Zahnreinigung sowie nach der experimentellen Phase, in der die
Zähne
durch die Schiene vor der täglichen Reinigung
geschützt waren. Die
Konzentrationen von Lysin und Cadaverin wurden mittels
Kapillar-Zonen-Elektrophorese ermittelt [Tabi et al.: Anal Bioanal Chem
2008; 391: 647-651]. Die Aktivität der Lysin-Decarboxylase
bestimmte
man anhand der Cadaverin- Fraktion [CF, nmol Cadaverin/nmol
Cadaverin+Lysin]. Diese stieg im geschützten Zahnbereich von
0.52 ±
0.14 auf 0.81 ± 0.11 (p<0.001).
Ergebnisse: 1. Die Lysin-Decarboxylase- Aktivität in der
Plaque
steigt bei jungen gesunden Erwachsenen an, wenn die Zähne
nicht
gereinigt werden. 2. Der Anstieg der Cadaverin-Fraktion ist weniger
ausgeprägt, wenn die Cadaverin- Fraktion bereits vor der
Hygienerestriktion hoch war. 3. Ein starker Anstieg der
Cadaverin-Fraktion im neuentstandenen Plaque ist mit einer geringeren
Plaquebildung verbunden (Cadaverin-Fraktion (CF)-Anstieg=0.71-0.79
(Baseline CF), R2=0.48; PIaqueindex (PI)=2.21-1.40 (CF-Anstieg),
R2=0.34; Plaqueindex (PI)=1.39+1.60 (GCFV), R2=0.27).
Aus den Ergebnissen der Experimente schließen die Autoren,
dass
größere Mengen neuentwickelter Plaque nur geringe
Cadaverinkonzentrationen enthalten. Da Cadaverin aber antikariogen
wirkt, könnten größere Plaquemengen in
Anwesenheit von Kohlenhydraten
aus der Nahrung die Kariesentwicklung begünstigen. |
Verhalten, Wissen und Haltung
hinsichtlich des oralen Gesundheitsbewusstseins sowie sozialer Status
bei deutschen Schulkindern
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Bei
der Förderung der Mundgesundheit gilt die Entwicklung einer
oralen
Gesundheitskompetenz als Schlüsselelement. Daher konzentrierte
sich die
vorliegende Explorationsstudie (Teil des GeKoKids Programms) auf die
Untersuchung der Assoziation zwischen oralem Gesundheitsbewusstsein,
Karieserfahrung und sozioökonomischen Parametern.
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Die Stichprobe bestand aus
852 Schulkindern im Alter von 9-13 Jahren,
die aus Greifswald und Pommern stammten. Im Rahmen der obligatorischen
schulzahnärztlichen Untersuchung wurden mit Hilfe eines
Fragebogens für
die Kinder sowie eines weiteren für deren Eltern
zusätzliche Daten
gesammelt. Die Autoren erzeugten dann aus neu generierten Elementen des
verwendeten „Kinder-Fragebogens“ Kurz-Messskalen
für das Wissen, das
Verhalten und die Haltung zur oralen Gesundheit.
Der mittlere DMFT lag in dieser Population bei 0.6 ± 1.2.
Die
Verteilung der DMFT-Werte war allerdings stark polarisiert, wobei die
meisten Kinder keine Karieserfahrung hatten. Sie wiesen im Bereich der
bleibenden Zähne keinerlei Zeichen von Kariesdefekten bzw.
Füllungen
oder fehlende Zähne auf. Die statistische Auswertung ergab
eine
negative Korrelation zwischen dem ermittelten DMFT und der sozialen
Klassenzugehörigkeit (r=-0.19, p=0.001). Die mittleren
DMFT-Werte lagen
für die niedrigen, mittleren und hohen sozialen Strata bei 0.9
± 1.3,
0.6 ± 1.1 bzw. 0.4 ± 0.9. Mädchen
erreichten in allen Punkten des
oralen Gesundheitsbewusstseins höhere Messwerte als Jungen.
Weiterhin
konnte eine eindeutige positive Korrelation zwischen der Haltung zur
oralen Gesundheit und dem dentalen Verhalten festgestellt werden
(r=0.32; p=0.003). Demnach ist eine positive Einstellung zur
Zahngesundheit wichtig, um eine gute Zahnpflege zu
gewährleisten.
Allerdings fand sich keine Korrelation zwischen dem Wissen und der
inneren Haltung bzw. zwischen dem Wissen und dem Verhalten hinsichtlich
der oralen Gesundheit. Umfangreiche Kenntnisse zur oralen Gesundheit
verbessern demzufolge weder das Gesundheitsverhalten noch die
Einstellung zur oralen Gesundheit. Diese unterschiedliche Gewichtung
der Einflüsse spiegelt sich auch in der Zahngesundheit wider:
Der DMFT
korrelierte in dieser Studie positiv mit dem Dentalverhalten (r=-0.15;
p=0.003), während die Assoziation mit dem Wissen zur
Oralgesundheit
schwächer ausgeprägt war (r=-0.09; p=0.002).
Die Zahngesundheit wird durch hohe Scorewerte im dentalen Verhalten
und einen hohen sozioökonomischen Status positiv beeinflusst.
Das
Verhalten hängt dabei stark von der inneren Haltung, aber nur
in sehr
geringem Maße vom Wissen zu dieser Thematik ab.
Möglicherweise sollten
daher im Rahmen der Förderung der oralen Gesundheit statt der
Vermittlung von Wissen die innere Haltung und das Verhalten
gestärkt
werden. |
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Alles was man wissen muss - by Theo
Saxer |
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